Yoga für Flüchtlinge

Projekte

Neben der finanziellen Unterstützung der gemeinnützigen Organisationen möchten wir ab September 2014 in Flüchtlingsunterkünften in Berlin kostenlosen Yogaunterricht für Frauen, Männer und Kinder anbieten. Yoga dient als Instrument, Erfahrungen und Gefühle zu verarbeiten und um innere Kraft, Ruhe, und ein Gemeinschaftsgefühl erfahrbar werden zu lassen. Nicht zuletzt ist es uns ein wichtiges Anliegen, den Flüchtlingen über Yoga ein herzliches Willkommen zu ermöglichen.

Warum für Flüchtlinge in Berlin?
Neben materiellen, rechtlichen und psychischen Bedürfnissen ist die Situation der Flüchtlinge in Berliner Unterkünften auch von einer starken Perspektivlosigkeit und Unsicherheit gekennzeichnet. Darüber hinaus fehlt es an vielen Stellen an Beschäftigung, Bildungsangeboten und Vernetzungsmöglichkeiten. In wenigen Fällen haben die Flüchtlinge eine Gelegenheit mit Berlinern und Berlinerinnen in einen freundschaftlichen Kontakt auf Augenhöhe zu kommen. Wir möchten den Geflüchteten durch den Yogaunterricht das Ankommen in Deutschland ein wenig freundlicher gestalten.

Warum Yoga?
Yoga kann ein starkes Instrument sein, um sich physisch und psychisch zu nähren, um innere Kraft aufzubauen und um traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Darüber hinaus kann in Gemeinschaft und im gegenseitigen Austausch voneinander gelernt werden. Wir wollen den Flüchtlingen damit ein Angebot schaffen, das ihnen Stärke verleiht, Ruhe schenkt und ihnen ein Gefühl des Willkommen-Seins gibt. Wir selbst sind erfahrene Yogalehrer*innen, die sich auf diese herausfordernde, aber wunderschöne Aufgabe freuen.

Der Plan
Wir beginnen mit Yogaunterricht in der Erstaufnahmeeinrichtung der AWO e.V. in der Motardstraße (Berlin-Spandau) und wollen dieses Angebot in Zukunft auch auf andere Einrichtungen ausweiten. Die AWO e.V. unterstützt unser Vorhaben dankenswerterweise und berät uns in fachlicher und organisatorischer Hinsicht.